Induktionshärten

Härten von kompliziert geformten Werkstücken

Das Induktionshärten unterscheidet sich ganz eindeutig von anderen Härteverfahren, da die Wärmeentwicklung direkt im Werkstück entsteht und somit eine sehr schonende Art der Erwärmung stattfindet. Diese Erwärmung findet in erster Linie partiell statt, betrifft also nicht das ganze Werkstück.

Es ergeben sich ganz klare Vorteile wie zum Beispiel die geringe Zunderbildung. Die Arbeitsweise ist sehr sauber und durch die rasche Erwärmungsgeschwindigkeit ist nur eine minimale Nachbearbeitung erforderlich; gleichzeitig wird eine sehr gleichmäßige Einhärtetiefe erlangt. Auch die Oxidation und der Verzug ist vernachlässigbar gering.

Das Induktionshärten eignet sich besonders gut für Werkstücke, die nur zum kleineren Teil einer außergewöhnlich hohen Belastung ausgesetzt werden, wie es zum Beispiel bei Zangen oder Zahnrädern der Fall ist.  Auch Kurbelwellen, Walzen und Ventilstössel sind gute Beispiele für die ideale Anwendung der Induktionshärtung, also alle Werkstücke, die einer hohen, wechselnden und/oder stossartigen Belastung ausgesetzt sind. Auch und gerade für kompliziert geformte Werkstücke ist die Induktionshärtung im besten Fall die Härtung Ihrer Wahl.

Geeignete Werkstoffe Die Stahlauswahl hängt stark von den zu erzielenden Eigenschaften ab – viele Möglichkeiten zur Werkstoffauswahl sind möglich

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